Monatliche Ausgaben in den Griff zu kriegen ist eine neverending Story. Als Freelancer kennst du das Problem sehr gut. Deine monatlichen Ausgaben und Einnahmen hast du so grob im Kopf. Jedes Mal, wenn du dir etwas gönnst, rufst du schnell deinen mentalen Kontostand in Erinnerung. 💭Wieviel Geld werde ich diesen Monat noch ungefähr ausgeben? Kommen noch große Ausgaben? Du versucht deinen Kontostand so ungefähr zu prognostizieren und abzuwägen, ob du dir das Essen gehen heute Abend noch leisten kannst oder ob du nicht mal etwas auf die Bremse trittst.

Trotz deiner gedanklichen Kontostände schaffst du es aber einfach nicht die komplette Übersicht über deine Finanzen zu behalten. Monat für Monat ist es irgendwie ein Hin und Her. Mal hast du ein bisschen Geld über, mal ist deine Konto im Minus. Das nervt.

Monatliche Ausgaben mit einer Excel-Tabelle als Vorlage endlich in den Griff bekommen

Trotzdem die Schwankungen auf deinem Konto nerven, hast du keine Lust Zeit zu investieren, um dein Konto zu ordnen und deine monatlichen Ausgaben aufzuschreiben. Das ist mühsam. Und Mühsam ist langweilig. Jeden Monat kommen ja auch immer andere Ausgaben und wofür sollst du das eigentlich machen? Bisher hat es ja auch immer so geklappt.

Wäre es nicht wunderbar, wenn du das Alles auf Autopilot schalten könntest? Kein Nachdenken mehr. Kein nerviges Zusammenrechnen. Und die Unsicherheit dann doch irgendwie mit dem Konto im Minus zu landen wäre auch Geschichte. Ich zeige dir, wie du das hin bekommst. 💡

Der erste wichtige Schritt ist, deinen monatlichen Ausgaben eine Struktur zu geben.

Ich weiß, das klingt langweilig aber es ist wichtig. Es ist die Grundlage dafür, dass du Geld systematisch zurücklegen kannst, um dir strukturiert ein Vermögen aufzubauen. Und das nicht nur für langweilige Sachen wie die Altersvorsorge. Du kannst dir z.B. auch als Freelancer mal wieder eine längere Projektpause zwischen zwei Auftraggebern gönnen. Du bist frei in deiner Entscheidung wofür du sparst und Vermögen aufbaust. Wichtig ist nur, dass du beginnst. Hier und Heute gebe ich dir die Gelegenheit dazu.

Klingt alles super. Und trotzdem ist es langweilig und nervig, den ersten Schritt zu gehen und die monatlichen Ausgaben zu erfassen. Ich weiß das. Und ich gebe dir eine kleine Starthilfe in Form einer Tabelle als Vorlage für monatliche Ausgaben, mit der du dir viel Zeit und Nerven sparst.

Als Freelancer hast du spezielle monatliche Ausgaben und Einnahmen

Du bist Freelancer und du kennst das Problem sehr gut. Deine Einnahmen sind unregelmäßig. Die Projekte musst du erst suchen und mindestens bis zum Monatsende warten, bis du eine Rechnung stellen kannst und dich der Auftraggeber bezahlt.

Oft braucht es selbst dann auch immer noch ein paar Tage oder sogar Wochen, bis das Geld auf deinem Konto ist. Die Ausgaben (und Steuervorauszahlungen 😭) aber kommen regelmäßig. Das verursacht schon mal das ein oder andere Minus auf deinem Konto.

Um dieses Problem zu lösen, schaffen wir nun eine Basis für dich. Wir erfassen deine monatlichen Ausgaben mit einer Tabelle als Vorlage und werden später darauf aufbauen, um deine Liquidität besser zu planen und die Grundlage für ein ständig wachsendes Vermögen schaffen.

Brauchst du Hilfe bei deinen monatlichen Ausgaben?

10 Jahre habe ich in der Finanzbranche gerarbeit und helfe nun Freelancern bei ihren Finanzen. Als Coach und Mentor begleite ich dich gerne. Bewirb dich jetzt auf ein kostenloses Erstgespräch.

Diese monatlichen Ausgaben hast du typischerweise als Freelancer

Um deine monatlichen Ausgaben zu erfassen, ist es hilfreich Kategorien zu bilden. Das macht es einfacher, einen Überblick über all deine Ausgaben zu behalten, ohne sich im Detail zu verlieren. Insgesamt gibt es vier wichtige Kategorien in die du jeder einzelne deiner monatlichen Ausgaben zuordnen kannst.

Alle monatliche Ausgaben können in die folgenden Kategorien zugeordnet werden:

  1. Alles, was sich um deine Wohnung dreht.
  2. Deine Verträge, wie z.B. das Fitnesstudio, Versicherungen oder die BahnCard.
  3. Sparen. Hier kannst du z.B. Geld zurücklegen, um dir als Freelancer Projektpausen zu finanzieren.
  4. Eine Kostenpauschale, die dafür sorgt, dass du auch etwas zu Essen auf dem Tisch hast.

Und so sieht die Übersicht der monatlichen Ausgaben in der Tabelle als Vorlage aus:

Übersicht der monatlichen Ausgaben in einer Excel-Tabelle als Vorlage
Übersicht der monatlichen Ausgaben aus der Tabelle als Vorlage. nach den Kategorien Wohnung, Verträge, Sparen und Monatspauschale.

Die Kosten der Wohnung sind die erste Position in der Vorlagen-Tabelle deiner monatlichen Ausgaben

Widmen wir uns nun erstmal deinem Dach über dem Kopf. Damit du dich gemütlich in dein ergonomisches Kissen, welches sich auf deinem 4,5 Meter hohen Boxspringbett befindet, legen kannst, brauchst du einen Raum. Dieser Raum muss sich in einer Wohnung befinden. Diese Wohnung kostet Geld, in Fachkreisen auch Miete genannt. 😃

Die Miete ist die erste und wichtigste Position deiner monatlichen Ausgaben.

Ohne Miete geht gar nichts. Egal wieviel Geld du als Freelancer verdienst, die Miete wird immer zuerst gezahlt.

Damit dein Schlafzimmer auch schön warm bleibt, fallen Heizkosten an. 🔥Auch diese müssen auf die Liste deiner monatlichen Ausgaben. Und da du nie richtig erwachsen geworden bist, hast du auch noch ein Nachtlicht, welches die bösen Geister abhält. Das Nachtlicht braucht Strom. Ohne Strom kein Nachtlicht. Also ab damit auf die Liste der monatlichen Ausgaben.

Schläfst du gerne mit Fernseher ein? Den Strom hast du schon bezahlt, das heißt er läuft schonmal. ZDF, ARD und Co laufen aber nur, wenn du auch brav die GEZ-Gebühren auf die Liste deiner monatlichen Ausgaben setzt.

Am nächsten Morgen willst du nach einer erholsamen Nacht Duschen, damit du nicht wie der letzte Lump beim Kunden aufschlägst. Die Dusche läuft nicht ohne Wasser. Und sofern Wasser nicht mit in deinen Nebenkosten der Miete auftaucht, solltest du es unbedingt mit als monatliche Ausgabe aufführen.

Die monatlichen Ausgaben für die Wohnung zusammengefasst:

  • Miete (inkl. Nebenkosten)
  • Heizkosten / Gas
  • Strom
  • Wasser (sofern nicht in den Nebenkosten enthalten)
  • GEZ (kommst du nicht drum herum 😭)

In der Tabelle der monatlichen Ausgaben sind die Kosten der Wohnung so aufgelistet:

Die Kosten der Wohnung als monatliche Ausgaben aufgeteilt.
Die Kosten der Wohnung als monatliche Ausgaben in der Excel-Vorlage zum Download.

Monatliche Ausgaben für ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung ähneln denen einer Mietwohnung

Bei den monatlich anfallenden Ausgaben für ein Haus oder eine Wohnung, die du dir gekauft hast, verhält es sich im Grunde wie mit den Kosten für eine Mietwohnung, nur das sich die Positionen inhaltlich etwas unterscheiden. Statt der Miete fällt jetzt z.B. die Rate für einen Kredit an.

Wichtig bei einem Eigenheim ist jedoch noch, dass du Rückstellungen für Reparaturen in deinem Haus oder deiner Wohnung berücksichtigst. Es fallen ja immer mal wieder kleine oder auch größere Sachen an, die repariert werden wollen. Die Heizung geht kaputt, ein Fenster geht zu Bruch oder das Dach fällt ab. 🏚 In solchen Momenten bist du froh, dass du vorsorglich jeden Monat etwas Geld zurückgelegt hast, um diesen kleinen Katastrophen ganz entspannt entgegen sehen zu können.

Wieviel Geld du für solche Mini-Katastrophen zurücklegen sollst, ist schwierig zu beantworten. Ich mache es immer so, dass ich mir das letzte Jahr anschauen und alle Kosten, die z.B. für Reperaturen angefallen sind, zusammenrechne und durch 12 Monate teile. So habe ich einen Erfahrungswert, den ich in meiner Tabelle als Vorlage für monatliche Ausgaben reinschreiben kann.

Monatliche Kosten für ein gekauftes Haus oder eine gekaufte Wohnung, die im Unterschied zu einer Mietwohnung noch anfallen können:

  • Monatliche Rate für einen Kredit
  • Rückstellungen für Reparaturen und Sanierung in der Hütte
  • Kosten für die Gartenpflege 🌿
  • Haushaltshilfen

Monatliche Ausgaben für deine Verträge sind die zweite Position in deiner Vorlagen-Tabelle

Du hast ein Dach über den Kopf, es ist warm, ZDF und ARD laufen und du kannst Duschen. das Wichtigste haben wir. ✅

Aber es gibt noch ein paar mehr Ausgaben, die dir das Leben erst so richtig angenehm machen. Der zweitwichtigste Bereich auf der Tabelle deiner monatlichen Ausgaben sind die Vertragskosten.

Die Meisten vergessen monatliche Vertragskosten einfach. Aber du darfst sie nicht unterschätzen, denn beziehst du sie nicht in Übersicht deiner monatlichen Ausgaben mit ein, merkst du das ganz schnell. Das Geld auf dem Konto wird weniger und weniger, ohne dass du etwas getan hast. Vielleicht kennst du das Gefühl auch heute schon. Dem werden wir jetzt abhelfen.

Die Vertragskosten setzen sich aus Positionen wie Fitnessstudio und Spotify zusammen. Aber auch Versicherungen und Monatsfahrkarten sollten hier aufgeführt sein. Im Grunde kommen hier alle Ausgaben rein, die durch einen Vertrag verursacht werden, der eine Vertragslaufzeit hat und monatlich die gleichen Kosten verursacht.

Hier eine Liste mit meinen Vertragskosten:

  • Fitnessstudio (als ob 😃)
  • Internet
  • Spotify
  • Netflix (Muss sein!)
  • Handy
  • Bahncard (Wäsche waschen bei Mama, wa?)
  • Monatsfahrkarte
  • Haftpflichtversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung

Genau wie die monatlichen Kosten der Wohnung, kannst du auch die Positionen der monatlichen Vertragskosten an deine individuelle Situation anpassen. Aber auch wenn sich die einzelnen Kostenverursacher unterscheiden, bleibt die Wichtigkeit. Die Monatlichen Ausgaben für Wohnung und Verträge sind einfach die Basis für dein Leben (Netflix und Spotify!). Diese solltest du in jeden Fall zuerst decken.

Als Nächstes kommen die monatlichen Kosten für Essen, Trinken und Co in deine Tabelle

Du hast also nun deine Wohnung bezahlt und Netflix läuft auch. Was willst du mehr? Eine Hose wäre z.B. eine gute Idee, um den Auftrag beim Kunden nicht gleich am ersten Tag wieder zu verlieren. Etwas zu Essen wäre auch nicht schlecht, damit du was wegknuspern kannst, während du dir nach der Arbeit deine Lieblingsserie reinpfeifst.

Der nächste Kostenblock deiner monatlichen Ausgaben ist also ein schöne Sache. Er ermöglicht dir Genuss, Stil (sofern deine Klamotten cool sind) aber auch noch ein paar andere Annehmlichkeiten im Leben. Er ist eine Sammelposition aus Freizeitgestaltung, Essen/Trinken, Klamotten und sonstigen SchnickSchnack und BlingBling.

Im Gegensatz zu den monatlichen Ausgaben für Wohnung und Verträge, kannst du diesen Block aktiv durch dein Ausgabeverhalten beeinflussen. Du hast die Wahl: Bist du schon an deine Armani-Unterwäsche gewöhnt oder reicht auch das 6er-Pack Boxershorts von H&M? Da das ein absolut wertfreies Statement war, dürfte ich auch die Frage beantwortet haben, welche Unterwäsche ich trage. 😃

Du kannst diesen Kostenblock (ich nenne ihn „Monatspauschale„) in diese vier Bereiche unterteilen:

  • Essen/Trinken
  • Freizeit
  • Klamotten
  • Diverses (z.B. Geschenke, technische Geräte oder Möbel)

Ich nutze diese detaillierte Aufteilung allerdings nicht. Das ist mir zu kleinteilig untergliedert und es verursacht einen hohen Aufwand, die einzelnen Ausgaben des Tages wirklich richtig zuzuordnen. Da habe ich keinen Bock drauf. 😴 Ich nutze daher eine allgemeine Monatspauschale für Essen/Trinken, Freizeit, Klamotten und Diverses.

Wenn ich jeden einzelnen Kaffee auch noch auf meinem Konto in die richtige Ausgabenkategorie zuordnen müsste, würde ich verrückt werden. Das Handling der monatlichen Ausgaben soll ja einfacher werden, Zeit sparen und die Nerven schonen. Nicht anders herum.

Das Besondere an der Monatspauschale in deiner Tabelle der monatlichen Ausgaben ist, dass sie mit der letzten Position (die jetzt gleich kommt) in Konkurrenz steht. Dem Sparen.

Nimm Sparen als monatliche Ausgabe unbedingt in deiner Tabelle als Vorlage mit auf

Jetzt bitte keine vorschnellen Urteile. Beim Sparen geht es nicht um langweile Altersvorsorge oder Eigenheime. Es geht um Freiheit. 🏖 Sparen ist die Basis für deine Ziele, Wünsche und längere Projektpausen. Und sofern es dein Wunsch ist, eine gute Altersvorsorge aufzubauen oder für ein Eigenheim zu sparen, kannst du auch das mit einer guten (Ich werde noch erklären, in welche Anlage du dein Geld am Besten investierst) Spartechnik auch schaffen.

Je mehr Geld du in deinen monatlichen Ausgaben für das Sparen vorsiehst, desto freier bist du.

Du hast also wieder die Wahl: Heute Abend Sushi bestellen oder doch mal selber den Ofen anschmeißen und mit der gesparten Kohle ein bisschen die nächste Projektpause verlängern?

Jeden Euro, den du heute sparst, verschafft dir ein bisschen mehr Freiheit. Und wäre es nicht ein unglaubliches Gefühl, wenn du das nächste Projekt einfach mal aussetzen könntest und endlich die kleine Reise machst, die dir schon so lange im Kopf herumgeistert?

Dinge, für die ich jeden Monat spare:

  • Ich erhöhe meine Notreserve 🆘 jeden Monat etwas
  • Sparen in einen ETF-Sparplan (Erklärung folgt noch)
  • Investieren in P2P-Kredite (Auch hier kommt noch eine Erklärung. Folge einfach dem roten Faden am Ende des Beitrags)

Für alle meine Sparpositionen in der Tabelle meiner monatlichen Ausgaben, werde ich dir noch reichlich Informationen, Anleitungen und Tipps geben. Aber alles zu seiner Zeit. Was jetzt zunächst zählt ist, dass du dir einen Überblick über deine monatlichen Ausgaben verschaffst.

Der schnellste Weg ins Sparen zu kommen.

Manchmal hat man keine Zeit oder keine Lust lange auf etwas zu warten. Nimm die Überholspur, komm direkt ins Sparen und arbeite mit mir.

Wenn du noch andere monatliche Ausgaben hast, nimm sie einfach mit in die Excel-Tabelle auf

Jeder lebt anders. Die Tabelle als Vorlage für deine monatlichen Ausgaben ist ein Muster. Du kannst (und sollst) sie jederzeit an deine individuellen Bedürfnisse anpassen. Als Single ohne Haustiere, Auto und Eigenheim ist meine Tabelle der monatlichen Ausgaben recht kurz (klingt irgendwie traurig oder? 😃).

Sofern du aber noch andere schöne Dinge in deinem Leben hast, die regelmäßig die gleichen Kosten verursachen, nimm sie einfach mit in der Tabelle als Vorlage der monatlichen Kosten mit auf. Ich versuche dich ein wenig zu inspirieren und nenne dir nachfolgend ein paar Beispiele.

Monatliche Ausgaben für eine Katze oder einen Hund kommen in die Tabelle

Hast du Haustiere wie eine Katze oder einen Hund, solltest du versuchen auch die Kosten für Tierarzt, Futter und Pflege als monatliche Ausgaben in deine Tabelle aufzunehmen. Die Kosten schwanken wahrscheinlich von Monat zu Monat aber du kannst wieder ganz einfach einen monatlichen Durchschnitt bilden, indem du die Kosten des letzten Jahres zusammenrechnest und dann durch 12 Monate teilst. Diesen Betrag nimmst du dann einfach in deine Tabelle als Vorlage für die monatlichen Ausgaben mit auf. Tierarzt, here i come. 😎

Dein Auto als monatliche Ausgabe verursacht noch mehr Kosten, als du denkst

Ich hoffe nicht, dass du ein Auto hast, denn die Parplatzsuche würde mich in der City verrückt machen. 🤯 Solltest du aber ein Auto haben, müssen auch diese Kosten in deine Tabelle als Übersicht der monatlichen Ausgaben.

Mit dem Auto verhält es sich ähnlich der Kosten für Haustiere. Bis auf den Sprit kannst du die monatlichen Ausgaben nur schwer schätzen. Auch hier solltest du wieder die gesamten Kosten des letzten Jahres zusammenrechnen und dann durch 12 Monate teilen. So kannst du die Kosten auf Monatsebene mitteln und ganz easy in deine Tabelle hauen.

Welche Kosten du für dein Auto in die Vorlage der Tabelle für monatliche Ausgaben mit aufnehmen solltest:

  • Sprit (easy einen Durchschnitt bilden)
  • Versicherung (durch 12 Monate teilen)
  • Pflege (würde ich als Pauschale mit aufnehmen)
  • Reperatur (Kosten des letzten Jahres durch 12 Monate teilen)
  • Wertverlust (Das vergessen so viele Menschen, dabei ist es einer der größten Kostenpunkte beim Auto)

Nutzt du sehr oft Carsharing-Angebote, solltest du versuchen auch diese Kosten herunterzubrechen und in deine Tabelle der monatlichen Ausgaben mit aufzunehmen. Nutzt du E-Scooter und Carsharing nur gelegentlich, bezahle sie einfach aus deiner Monatspauschale und gut ist.

Monatliche Ausgaben für Kinder oder ein Baby sind etwas Schönes, müssen aber auch in die Tabelle

Gerade noch warst du noch an der Uni. Besoffen, gut drauf und irgendwie war alles egal. Und jetzt? Jetzt wohnst du „ruhig“, mit Garten vor der Tür. Du fährst einen Kombi und die Klamotten liegen schön gebügelt im Schrank. 👔 Und vielleicht ist sogar auch schon der Nachwuchs da oder in Planung. Ganz gleich jedoch, in welcher Phase sich deine Familienplanung befindet, es wird teuer. 💸

Kinder sind toll. Aber sie verursachen auch monatliche Kosten, die berücksichtigt werden müssen, damit du keine böse Überraschung am Monatsende erlebst.

Diese monatlichen Ausgaben solltest du für deine Kinder oder dein Baby in deiner Tabelle als Vorlage mit aufnehmen:

  • Kosten für den Kindergarten
  • Kleidung für die Kleinen
  • Anschaffungen (Bett, Kinderwagen, usw.)
  • Essen ( + das, was neben dem Teller landet 👶🏻)
  • Sparen für später (wie cool ist es eigentlich, wenn du deinen Kindern zu ihrem 18. Geburtstag ein fettes Wertpapierdepot überreichst?)

Hinzu kommen noch monatliche Ausgaben für Events oder Unternehmungen mit den Kleinen. Hier mal ein Eis, da mal ein Lutscher. Da kommt schon etwas zusammen. Ich finde diese Kosten aber viel zu kleinteilig, als dass ich sie irgendwo mit in deine Tabelle der monatlichen Ausgaben mit aufnehmen würde.

Achte viel mehr darauf, dass dein Monatsbudget hoch genug ist und du dir und deiner kleinen Familie genug Freiraum schaffst, damit ihr auch mal etwas unternehmen könnt, ohne ans Geld denken zu müssen.

Niemand sagt dir, wie hoch deine monatliche Ausgaben sein sollten

Wieviel darfst du für deine Wohnung, Essen/Trinken, Klamotten und den ganzen anderen Kram ausgeben? Du wünscht dir, dass ich dir eine genau Zahl nenne, an die du dich halten kannst. Mache ich aber nicht. 🙃

Und das aus einem ganz einfachen Grund: Ich kann es nicht. Ja ja, Ausrede. Aber weit gefehlt. Du hörst es ja an jeder Straßenecke. Du sollst nicht mehr als 30% deines Einkommens fürs Wohnen ausgeben und ungefähr 10% sparen. Schwachsinn.

Gib so viel Geld aus, wie du willst.

Niemand wird dir sagen, dass du 500 Euro für Essen und Trinken ausgeben sollst aber nur 150 Euro für Klamotten und dich damit gut fühlst. Bzw. sollte dir das niemand sagen, denn am Ende kann dir auch niemand sagen, welchen Wert diese Dinge für dich haben.

Ja, 500 Euro sind viel Geld für Essen. Na und? Vielleicht hat gutes Essen einen hohen Stellenwert für dich. Vielleicht brauchst du deinen Bio Granatapfel jeden Morgen im Smoothie um fit und kreativ zu sein. Was, wenn dich genau dieser Granatapfel so motiviert, dass du direkt nach dem Frühstück als Freelancer deinen Auftrag abschließen kannst?

Und damit ist die Granatapfel-Story noch nicht vorbei. Je schneller du deinen alten Auftrag fertig hast, umso schneller kannst du einen weiteren Auftrag annehmen und mehr Geld verdienen. Wären dir das die 4 Euro nicht wert?

Die Frage ist nicht, ob Dinge zu teuer für dich sind, sondern welchen Wert sie für dich haben.

Investiere in dich. Investiere in das, was dich besser macht und in die Dinge, die es dir wert zu sein scheinen.

Jetzt verschaffe dir mit Hilfe eines guten Konto Überblick über deine monatlichen Ausgaben

Die Tabelle als Vorlage für deine monatlichen Ausgaben ist eine gute Hilfe, um dir einen Überblick über all deine monatlichen Kosten zu schaffen. Doch die Arbeit fängt noch etwas früher an.

Woher weißt du überhaupt, wer von deinem Konto abbucht, wieviel er dir abzockt und vor allem wann er das macht?

Klar du kannst auf dein Konto schauen. Aber ist das so klar? Viele Banken haben echt schlecht Apps, die die Übersicht über die Abbuchungen super komplex machen. Das nervt immer total. Im schlimmsten Fall hat deine Bank so eine schlechte App, dass du dich lieber gleich ins OnlineBanking einloggst. Oder besser noch, du holst dir einen Kontoauszug. 😃

Ich möchte hier gar nicht zu viel Werbung machen aber: Das Girokonto von N26* ist der Hammer. Ich liebe es wirklich. Die App ist klasse und man kann seine Transaktionen sogar vertaggen (du suchst dann wie bei Insta einfach nach Hashtags und findest deine Umsätze super schnell), Bilder dazu hochladen und Umsätze mit Anderen teilen. Schau es dir unbedingt mal an. N26* spart mir jeden Monat wieder Zeit und Nerven.

Als Inspiration für deine monatlichen Ausgaben, verrate ich dir noch meine monatlichen Ausgaben

Ich hasse es, wenn man nur labert aber nicht liefert. Also keine Angst, ich lasse dich nicht nur mit hohlen Phrasen hängen. Auch wenn du selber wissen musst, wofür du dein Geld ausgeben willst, möchte ich dir noch eine Tabelle als Vorlage meiner monatlichen Kosten mitgeben, damit du ein ungefähres Gefühl für deine monatliche Ausgaben bekommst.

Wohnung1.034,50 Euro
Miete880 Euro
Wasser23 Euro
Gas71 Euro
Strom43 Euro
GEZ17,50 Euro
Verträge281 Euro
SportSpaß (Fitnessstudio)10 Euro
Internet17 Euro
Spotify5 Euro
Netflix (Premium Diggi :-))16 Euro
Handy47 Euro
Bahncard5 Euro
Haftpflichtversicherung7 Euro
Berufsunfähigkeitsversicherung107 Euro
Monatsfahrkarte67 Euro
Sparen700 Euro
Erhöhung der Reserve100 Euro
Sparen in ETF-Sparplan500 Euro
Sparen in P2P-Kredite100 Euro
Monatspauschale800 Euro
Gesamte monatliche Ausgaben2815,50 Euro

Warum fehlen eigentlich die monatlichen Einnahmen in der Tabelle als Vorlage der monatlichen Ausgaben?

In diesem Beitrag geht es mir darum, dass wir zunächst eine Übersicht über deine monatlichen Ausgaben schaffen. Es ist fast schon selbsterklärend und peinlich zu schreiben aber monatliche Kosten kommen jeden Monat wieder.

Sie sind planbar. Und anders als mit dir nach einem langen verzechten Partywochenende, kann man mit ihnen rechnen. 🥳 Sogar die jährlichen Ausgaben kannst du auf einen Monat herunterbrechen und planbar machen.

Das ist die Grundlage um deine Liquidität künftig besser zu steuern, genau zu wissen wann du dir mal wieder eine Projektpause gönnen kannst und was es dich kostet, wenn du gerade mal keinen Auftrag hast. Und nicht zuletzt ist eine Übersicht über die monatlichen Ausgaben entscheidend um zu wissen, was du im Monat sparen kannst, um dir ein ständig wachsendes Vermögen aufzubauen.

Als Freelancer schwanken deine Einnahmen. Mit ihnen kannst du nur begrenzt planen. Das ist der Grund, warum wir sie zunächst getrennt von den Ausgaben betrachten. Aber wir werden uns auch noch deinen schwankenden Einnahmen widmen, sie glätten und planbar machen. Jedoch zu einem späteren Zeitpunkt.

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