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Wie du mit diesem einfachen Haushaltsplaner deine Finanzen in den Griff bekommst

Jeden Monat das Gleiche. Das Geld kommt, das Geld geht. Aber wo ist es nur hin? Du hast das Gefühl, das Geld gerinnt dir förmlich durch die Hände, ohne das du weißt wo du es ausgegeben hast. Du arbeitest jeden Tag, gönnst dir nur selten etwas und achtest auf deine Ausgaben. Und trotzdem ist am Monatsende nichts mehr da. Einzig das schlechte Gefühl, mal wieder nicht zum Sparen gekommen zu sein, bleibt zurück.

Dieses unsichere Gefühl, nicht zu wissen was du dir leisten kannst, ist immer da. Und es nervt dich, dass du arbeitest und arbeitest und du trotzdem nicht zum Sparen kommst.

Du hoffst, dass du nächsten Monat etwas Sparen kannst. Irgendwie. Zur Not musst du mal auf etwas anderes verzichten. Und dann kannst du endlich mal etwas für deine Altersvorsorge zurücklegen. Jeder spricht davon. Nur du kommst nicht dazu. Das wolltest du sowieso schon seit Langem mal machen. Bisher war aber nie Geld übrig, was du zurücklegen konntest.

Und spenden würdest du auch gerne. Aber von was? Spenden wirst du, wenn mal einem Monat etwas übrig ist. Wir wissen beide, dass dieser Monat nie kommen wird…

Mit einem Haushaltsplaner schaffst du Ordnung auf dem Konto

Auch mir ging es wie dir. Keinen Überblick über die Finanzen und pures Chaos auf dem Konto. Aber genauso wie ich, kannst du ganz einfach Ordnung in dein Finanzchaos bringen.

Stell dir vor, deine Finanzsorgen würden sich einfach in Luft auflösen. Du wüsstest jeden Monat ganz genau, was du noch ausgeben kannst und hättest immer einen Überblick über deine Ausgaben. Du würdest sogar noch regelmäßig sparen und müsstest dafür nicht mal viel Zeit verschwenden. Klingt wie ein Märchen oder?

Der Grund für dein schlechtes Gefühl am Monatsende ist, das du nicht weißt wo dein Geld hinfließt. Dir fehlt ein Überblick über deine Finanzen und eine einfache Struktur auf deinem Konto, um die du dich nicht lange kümmern musst.

Oder mit anderen Worten: Dir fehlt ein Haushaltsplaner!

Ein Haushaltsplaner ist nicht kompliziert. Du brauchst keine Excel-Tabellen oder Apps. Du musst nicht jeden Monat deine Kontoauszüge wälzen. Das geht alles viel einfacher!

Ein Haushaltsplaner teilt dein Einkommen in drei Teile ein: Grundausgaben, Persönliche Ausgaben und Sparen. Der Trick dabei ist, dass du dein Gehalt nicht jeden Monat selber aufteilen musst. Das macht ein guter Haushaltsplaner von ganz allein.

50% für deine Grundausgaben

Die Hälfte deines Einkommens nutzt du für deine Grundbedürfnisse. Also Essen, Miete, Strom, Nebenkosten, Reparaturen, Versicherungen und Transport, wie z.B. Monatsfahrkarten.

Besitz du ein Auto, mit dem du zur Arbeit fährst, zählst du hier auch alle Kosten deines Auto rein, also Steuern, Benzin, Sprit und Wartung. Und komm bloß nicht auf die Idee, deinen Lamborghini als notwendiges Übel für den Weg zur Arbeit zu verkaufen. Das funktioniert nicht!

30% für deine persönlichen Ausgaben

Das ist der schönste Teil des Budgets. Die 30% deines monatlichen Nettoeinkommens sieht der Haushaltsplaner allein für dich vor. Damit kannst du machen und kaufen was du willst. Schmeiß es aus dem Fenster, steck es in den Kaugummiautomaten oder lade deine Freundin ab und zu mal in ein Restaurant (und ich meine nicht deinen Stamm-McDonalds im Bahnhof) zum Essen ein.

In die 30% fallen ebenso Handy, Kleidung und Fitnessstudio. Auch die 2 Wochen Strandurlaub wollen von diesem Budget bezahlt werden. Ein paar Euro sparen kannst du hier noch, wenn du dich nicht am Geldautomaten verarschen lässt!

20% für den Sparstrumpf

Das Sparschwein will mit 20% deines Nettoeinkommen gefüttert werden. Und es hat regelmäßig Hunger, also komm bloß nicht auf die Idee und setze mal einen Monat aus! Regelmäßig heißt Regelmäßig weil es auf einer Regel beruht.

Und diese Regel lautet: Monatlich kriegt dein Sparschwein 20%. 

Einen Haushaltsplaner kannst du ganz einfach umsetzen

Heute sieht es so bei dir aus: Das Geld kommt jeden Monat rein, du gibst es aus und wunderst dich, dass du deinen Moet am 31. nicht bezahlt kriegst. Mit dem 50/30/20 Haushaltsplaner sieht es jetzt so bei dir aus: Das Geld kommt und wird sofort per Dauerauftrag in 50/30/20 aufgeteilt. Insgesamt brauchst du 2 Konten und 1 Depot für den ultimativen Haushaltsplaner.

Girokonto 1 ist dein aktuelles Gehaltsgirokonto. Nutze es weiterhin als Sammelbecken für deine ganzen Grundausgaben und als Verteiler (Dauerauftrag) für die anderen 30/20.

Girokonto 2 musst du wahrscheinlich neu eröffnen. Auf Girokonto 2 überweist du monatlich per Dauerauftrag deine 30% persönliches Spielbudget. Achte darauf, dass du bei diesem Konto kostenlos Bargeld abheben kannst (z.B. bei der DKB oder N26). Für deine regelmäßige Kneipentour brauchst du schließlich immer handfestes Bargeld.

Dann brauchst du nur noch ein Depot, auf dem du deine 20% zum Sparen parken kannst. Wie legst du die 20% am besten an? Hier drängen sich förmlich automatisierte ETF-Sparpläne auf, die Monat um Monat ohne dein Zutun laufen. Ein kostenloses Depot erhälst du z.B. bei comdirect.

Hast du das einmal eingerichtet, musst du keinen Finger mehr krum machen. Alles läuft automatisch ab und du hast dank dem Haushaltsplaner monatlich ein ganz klares Budget zum Ausgeben. Du musst unbedingt die Haushaltsplaner-Grenzen der Budgettöpfe einhalten und nicht mehr auszugeben als drin ist. Nur so kannst du mit etwas Disziplin langfristig ein Vermögen aufbauen und so viel Bio-Müsli kaufen wie du essen kannst.

Ein einfacher Haushaltsplaner in nur 3 einfachen Teilen

  • 50% deins monatliches Nettoeinkommens bleiben auf deinem bisherigen Girokonto für Essen, Miete, Strom, Nebenkosten, Reparaturen, Versicherungen und Transport.
  • 30% sind für dich zum Spielen da und landen auf einem neuen Girokonto. Hier zählen auch Ausgaben für Handy, Kleidung, Fitnessstudio und Urlaub rein.
  • 20% sparst du auf einem Wertpapierdepot.

Und jetzt du…

Wie findest du den 50/30/20-Haushaltsplaner? Wäre das etwas für dich? Auch wenn es eine ganze einfach Aufteilung ist, ist es ein Anfang endlich Ordnung in das Finanzchaos zu bringen. Wie siehst du das?

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