3 versteckte Gebühren, die beweisen dass es keine Bank ohne Kontoführungsgebühren gibt

[dropcap]Im ersten Teil der Artikelserie über Kontoführungsgebühren habe ich dir erklärt, dass Banken gerade ziemlich unter Regulierungen, Strafzahlungen, Gerichtsverfahren, niedrigen Zinsen und gedeckelten Gebühren leiden müssen… Jede Menge große Probleme also. Und du denkst, deine Klamotten für morgen rauszulegen ist schon ein großes Problem? Lächerlich! [/dropcap][spacer]

Wir (also ich) kamen zu dem Schluss, dass sich die Banken diesen ganzen Problemen aber nicht mit neuen innovativen Produkten stellen, sondern sich in ihrer Opferrolle eigentlich ganz wohl fühlen und lieber rumheulen wie kleine Mädchen.

Aber so ganz geben sich die lieben Banken dann doch nicht mit ihrer weinerlichen Mädchenrolle zufrieden. Ehe sie die Probleme richtig an der Wurzel anpacken, versuchen sie es vorher noch einmal lieber auf die ganz dreckige Art und schieben dir lieber die versteckten Kontoführungsgebühren unter. Eine Bank ohne Kontoführungsgebühren? Die gibt es nicht! Warum das so ist, wie du mit den vermeintlich kostenlosen Girokonten abgezockt wirst und welche kleinen schmutzigen Tricks dabei eingesetzt werden, zeige ich dir in diesem Artikel.

Bank ohne Kontoführungsgebühren? Niemals!

Wie immer, bringt die Evolution ab und zu mal ein paar ganz besondere Exemplare in einer Gattung hervor. Das ist in der Tier- und Pflanzenwelt so und das ist auch bei den Banken so. Während viele Banken ihre Kontoführungsgebühren ganz offiziell einführen und in der Presse schön durch den Kakao gezogen werden, stehen einige (schlauere) Banken in der zweiten Reihe und verfolgen ihre ganz eigene, ekelige Taktik um an ihrem fetten Stück der (Ertrags-)Sahnetorte festzuhalten. Sie warten ab bis die ein oder andere Bank ohne Kontoführungsgebühren ihre Gebühren erhöhen um dann die ganzen empörten Kunden mit ihrem „kostenlosen“ Girokonto zu anzulocken. Wie die Fliegen zum Licht, zieht es die Kunden zu den wenigen schlauen Banken, die sich gar nicht mehr vor dem Zustrom an empörten und wechselwilligen Kunden retten können. Immer mehr Kunden werden mit dem Motto „Bank ohne Kontoführungsgebühren – das bleibt auch so!“ angelockt, nur um dann erst so richtig an der (versteckten) Gebührenschrauben drehen zu können. Kunden die gerade erst das Girkonto gewechselt haben, werden nun nicht gleich wieder völlig entnervt das Girokonto wechseln wenn sie merken, dass die Kontoführungsgebühren bei der neuen Bank nur versteckt und nicht wie bei der alten Bank, ganz offiziell erhoben werden.

Aber wo genau sind denn jetzt die versteckten Kontoführungsgebühren?

Ein Bank ohne Kontoführungsgebühren gibt es nicht! Und den Beweis dafür kriegt man nur in den dunkelsten Ecken der Preis- und Leistungsverzeichnisse besagter schlauerer Banken zu Gesicht. Werben wird mit den Kosten ja niemand und deshalb muss man sich da leider immer etwas durchwühlen. Schlauerweise sind die heimlichen Kontoführungsgebühren selbst dann nicht immer zu erkennen, wenn man sie direkt vor der Nase hat. Aber dazu gleich mehr… Jetzt nehmen wir erstmal die heimliche Abzocke der Banken auseinander. Eine Bank ohne Kontoführungsgebühren bedient sich dabei am allerliebsten der folgenden Gebührenfallen:

  • Quasi Cash Entgelte
  • Wechselkursmargen
  • Erstattung von Gebühren der Geldautomatenbetreiber im Ausland

Quasi was…? Quasi Modo? Was soll das sein?

Quasi Cash Entgelte sind Umsätze in Spielkasinos, Lotteriegesellschaften und Wettbüros. Man nennt sie in Fachkreisen Quasi Cash, weil sie quasi eine Barauszahlung darstellen. Verstehst du nicht? Tja, ich auch nicht aber die hochgebildeten Banker haben da durchaus ihre eigene Logik. Immerhin studieren sie jahrelang nur um die beste Taktik zur Kundenabzocke zu erlernen und dabei trotzdem als Bank ohne Kontoführungsgebühren dazustehen.

Im Fall der Quasi Cash Entgelte hat man sich hier folgende Logik zurechtgelegt: Du willst mal wieder im Spielkasino so richtig abräumen (klappt sowieso nicht). Um da zu spielen, kaufst du dir mit deiner Kreditkarte Jetons (schreibt man das so?). Und zack da waren sie schon, die versteckten Gebühren. Ging kurz und schmerzlos, ne? Wie kann das was kosten, fragst du dich? Nur weil du der netten Dame an der Kasinokasse ein Stück Plastik hinhälst und dafür viele kleine Stücken Plastik zurückbekommst, soll das quasi wie eine Barauszahlung sein? Und das Beispiel mit dem Spielkasino und den Jetons kommt dem Begriff einer Barauszahlung ja noch am nächsten. Bei Lotteriegesellschaften kriegst du nicht mal was handfestes für deine Kreditkartenzahlung zurück. Da verlässt du denn Laden mit deinem Lotterieschein und das wars. In den Wettbüros kriegst du nicht mal mehr einen Zettel. Machst du das ganze im Internet, bist so weit von einer Barauszahlung entfernt wie die Banken von einem ehrlichen Image! Also warum zur Hölle werden Einkäufe bei Spielkasinos, Lotteriegesellschaften und Wettbüros als eine quasi-Barauszahlung behandelt? Die Antwort kannst du am besten bei deinem „versierten“ Bankberater erfragen. Auch wenn er dich 2 Min wie ein Fragezeichen angucken wird, hat er sich mit Sicherheit am Schluss eine fadenscheinige Begründung zurechtgelegt und bleibt dabei, dass du doch eigentlich bei einer Bank ohne Kontoführungsgebühren bist.

Und damit ihr es mal mit eigenen Augen gesehen habt, möchte ich euch noch ein paar schöne Beispiele für die Quasi Cash Entgelte liefern. Die Postbank darf natürlich auch hier nicht fehlen. Der Auszug aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis spricht Bände:

Bank ohne Konftührungsgebühren aber mit Quasi Cash Entgelten
Keine Bank ohne Kontoführungsgebühren: Quasi Cash Entgelte i.H.v. 2,5%.

Und weil doppelt besser hält, hier auch nochmal ein Auszug aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis der beliebten Amazon-Kreditkarte:

Quasi Cash Entgelte auch bei der Amazon Kreditkarte
Auch hier sind die Kontoführungsgebühren mit an Board: min. 7,50 EUR (!) Quasi Cash Entgelt.

Wechselkursmargen – die unbekannte Bedrohung

Du fährst in den Urlaub und hast natürlich deine Kreditkarte dabei. Ein gutes Gefühl ist mit im Gepäck, denn du zahlst bei deiner Bank ja nichts. Immerhin bist du bei einer Bank ohne Kontoführungsgebühren. Über was machst du dir Gedanken, bevor du die Karte in deine Geldbörse steckst? Weißt du die PIN noch? Hast du die Telefonnummer, bei der du anrufen musst um die Karte zu sperren?

Fragst du dich auch, welcher Wechselkurs für die Umrechnung deiner Einkäufe und Geldabhebungen von der Bank genommen wird? Wenn ja, kannst du hier aufhören zu lesen. Wenn nein, lies bitte weiter und staune, wie du verarscht wirst. Sind wir doch mal ehrlich… der Wechselkurs, den deine Bank für die Umrechnung deiner Fremdwährungseinkäufe und Geldabhebungen nutzt, interessiert dich so überhaupt nicht. Sind doch eh tausend Nachkommastellen die da eine Rolle spielen. Macht doch höchstens ein paar Cent aus. Mit so einer Einstellung spielst du deiner lieben Bank direkt in die Hände. Ich beweise dir, dass es sich lohnt auch die dritte Nachkommastelle genau im Blick zu behalten.

Folgende Regelung habe ich bzgl. der Umrechnung von Einkäufen mit deiner Kreditkarte in Fremdwährungen im Preis- und Leistungsverzeichnis der Commerzbank finden können:

Bei Zahlungsvorgängen in fremder Währung aus dem Einsatz einer Karte erfolgt, soweit nicht anders vereinbart, die Abrechnung zum Devisengeldkurs. Als Devisengeldkurs gilt der von der Bank bankarbeitstäglich um 13:00 Uhr (Ortszeit Frankfurt am Main) unter Bezugnahme auf den internationalen Devisenmarkt festgestellte Kurs.

Aha… interessant. Hier gilt also offensichtlich nicht der faire Visa-Umrechnungskurs beim Einkauf mit deiner Kreditkarte in fremden Währungen. Die Bank legt den Umrechnungskurs also selbst fest. Und wir wissen alle, dass das nicht zum Vorteil des Kunden sein wird. Aber schauen wir uns doch zunächst mal an, welcher Wechselkurs bei Visa am 12.10.2016 für USD gegolten hätte:

Die Umrechnungskurse von Visa sind besser als bei einer Bank ohne Kontoführungsgebühren
Faire Wechselkurse: Visa möchte für 100 USD 90,33 EUR.

Und jetzt noch ein Blick auf die Devisenkurse der Commerzbank am 12.10.2016 für einen Einkauf in USD:

Bank ohne Kontoführungsgebühren aber mit schlechten Wechselkursen
Schlechter Wechselkurs: Die Commerzbank berechnet für 100 USD 91,00 EUR.

Ganz klasse! Während du also mit dem normalen Umrechnungskurs von Visa für 100 USD nur 90,33 EUR gezahlt hättest, verlangt die Commerzbank 91,00 EUR. Bank ohne Kontoführungsgebühren… der war gut!

Erstattung von Gebühren der Geldautomatenbetreiber

Ein letztes Highlight der Gebührenfallen unserer lieben Banken habe ich noch für dich. Sicherlich kennst du als gebührenbewusster Kunde einer Direktbank den Spruch „weltweit kostenlos Geld abheben“, ala DKB und co. Dann weißt du ja sicherlich auch, dass du bisher nach deinen USA-Reisen von deiner Bank immer die Gebühren zurückerhalten hast, die du dort an die Geldautomatenbetreiber zahlen musstest. Ärgerlich waren die Gebühren schon, allerdings ja irgendwie auch total egal, weil du nach dem Urlaub einfach ein Erstattungsformular bei deiner Bank eingereicht hast, die dir die Gebühren ruckzucki erstattet hat. „Weltweit kostenlos Bargeld“ heißt nun mal überall kostenlos… und das erwartest du ja schließlich auch von einer Bank ohne Kontoführungsgebühren.

Diese nervigen Gebühren – man nennt sie auch direktes Kundenentgelt – trifft man häufiger in Asien und Nordamerika an. Die Höhe legt zumeist der Geldautomatenabzocker… äh Geldautomatenbetreiber fest. Wofür, fragst du dich? Na dafür, dass der dumme Kasten immer schön glänzt! Aber egal, denn darum geht es an dieser Stelle gar nicht… Wichtiger ist vielmehr, dass du bei der nächsten USA-Reise besser aufpassen solltest, an welchen Geldautomaten du Geld abhebst denn die DKB hat in ihrem Preis- und Leistungsverzeichnis folgenden kleinen Hinweis mal so nebenbei aufgenommen:

DKB auch keine Bank ohne Kontoführungsgebühren
Keine Erstattung: Die DKB erstattet das direkte Kundenentgelt nicht mehr.

Zusammengefasst: Bank ohne Kontoführungsgebühren.

Ich fasse die Skandale des heutigen Tages noch einmal für dich zusammen. Die meisten Banken, die sich hinstellen und meinen, dass sie die weltweit einzige Bank ohne Kontoführungsgebühren seien, haben da so ihre kleinen, fiffigen Tricks auf Lager. Also bevor du völlig aufgelöst und im Wutanfall deine alte Bank verlässt, weil sie 1,90 EUR im Monat von dir haben will, solltest du dir vorher die Mühe machen und die Preis- und Leistungsverzeichnisse der vermeintlichen Alternativbanken durchstöbern. Sicherlich sind die interessanten Dinge immer in Schriftgröße 4,5 geschrieben, es lohnt sich aber trotzdem die Lesebrille aus dem Schrank zu holen. Unbedingt solltest du dabei auf folgende Punkte achten:

  • Gibt es Quasi Cash Entgelte für Spielkasinos, Wettbüros und Lotteriegesellschaften?
  • Werden originale Wechselkurse von Visa bei Fremdwährungseinkäufen mit der Kreditkarte bezogen?
  • Nimmt die Bank noch die Erstattung von direkten Kundenentgelten in den USA und Asien vor?

Und jetzt du…

Bist du auch bereits Opfer von versteckten Kontoführungsgebühren geworden? Wie fühlt man sich, wenn man so hintergangen wird? Ich wäre bereit für ein Konto zu bezahlen, wenn es gut ist. Aber Gebühren hinter meinem Rücken zu verlangen ist echt arm. Wie siehst du das?

10 Kommentare

  1. Christian 29. November 2016 um 22:51

    Hallo Sascha,

    toller Beitrag! Ehrlich gesagt befinde ich mich aktuell auf der Suche nach einem neuen Girokonto, da ich für mein bisheriges jetzt 3,90€ im Monat bezahlen soll. Das ist mir einfach zu viel. Mit den versteckten Kosten die du hier aufgezählt hast, könnte ich im Moment noch besser leben.
    Ich danke dir auf jeden Fall für diesen Beitrag und werde bei meiner weiteren Suche noch einmal explizit das Kleingedruckte durchstöbern, bevor ich mich für einen Wechsel entscheide.

    VG Christian

  2. Bankenmärchen 30. November 2016 um 11:12

    Es freut mich, dass ich dir helfen konnte! Wieder einer, der sich nichts mehr erzählen lässt! 🙂

  3. Yanneck-Morten Bliesmer 2. März 2017 um 13:05

    Moin,
    ich bin leider auch schon auf die Wechselkursfalle hereingefallen. Im Auslandssemester in Australien gab es „gratis Konten für Studenten“ direkt auf dem Campus. Das klang super, die Kontoeröffnung ist da drüben mit Deutschland verglichen erstaunlich einfach und die Kreditkarte gibt‘s direkt dazu. Auch Bargeldabhebungen an Fremdautomaten waren vergleichsweise günstig, also wo kam der Haken?
    Kaum hatte ich das Geld für die Miete und die Lebenshaltung überwiesen und den Betrag auf dem Konto gesehen, fehlten mir 300 Euro. Wie konnte das sein? Ich habe recherchiert, den Support angerufen, den EZB-Wechselkurs herausgesucht und dann festgestellt, dass mir die Bank einen 4,6%! schlechteren Kurs gegeben hat. 4,6%!! Einfach so und ich konnte nichts dagegen tun.
    Letzten Endes hat sich die Bank dazu bereit erklärt, mir die Hälfte meines Schadens zu ersetzen, da ich damit gedroht hatte die Universität über die Praxis zu informieren. Dennoch habe ich 150€ für diese Lektion bezahlt und seitdem schaue ich auch auf die Details der Preis- und Leistungsverzeichnisse.

    Beste Grüße
    Yanneck

    P.s. nach meiner Rückkehr wurde das Konto dann doch noch kostenpflichtig und das Restguthaben war binnen kürzester Zeit aufgefressen. Also wer ein Konto im Auslandssemester eröffnet, der sollte es vor seiner Rückkehr dringend wieder schließen!

    1. Bankenmärchen 3. März 2017 um 13:42

      Also scheinen die australischen Banken den deutschen in nichts nachzustehen! 🙂 Danke für diese Inspiration. Das Thema könnte das Potenzial für einen neuen Artikel haben!

  4. Al 1. November 2017 um 22:52

    Das mag bei Fillialbanken so sein, gilt allerdings nicht für Direktbanken. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Ing-Diba, Comdirect, DKB sind 100%ig kostenlos ohne wenn und aber und ohne versteckte Kosten.

    Natürlich hat jede Bank so ihre Vor und ihre Nachteile, wenn man Geld einzahlen möchte, geht das 3x jährlich bei der Comdirect.

    Die DKB gibt dir sofort einen Dispo, falls man keinen möchte, ist das die falsche Bank und „erst“ ab 50€.

    Bei der Ing-Diba muss man mit der Visakarte Geld abholen, dafür geht jeder Betrag.

    Ich brauche seit 5 Jahren keine Fillialbank mehr, es geht alles online und ohne kosten!

    1. Diddi 6. April 2018 um 22:25

      Ist leider nicht ganz richtig. DKB nimmt 3% bei Lotterie Einsätzen etc. , wie oben beschrieben. Bin drauf rein gefallen…. leider

  5. Al 1. November 2017 um 22:58

    Nachtrag: Im Ausland halte ich mich kaum auf, deswegen kann ich nur was zu Deutschland sagen.

    Ich hatte übrigens vor längerer Zeit gewechselt, wegen den Kontoführubgsgebühren einer Fillialbank.

    Ich bin der Meinung, man muss denen ja auch kein Geld schenken! Bei Neueröffnung gibts von den Direktbanken sogar oft noch ne Prämie dazu.

  6. Sven 22. März 2018 um 0:06

    Also ich weiß nicht so recht was ich dazu sagen soll.
    Daß eine Bank, welche auch immer, durchweg kostenlos ist oder sein könnte, ist ja nun wirklich ein Märchen und glaubt kein Mensch (sollte zumindest). Wenn ich aber ein Konto „normal“ nutze, so wie bei meiner Sparda-Bank oder der DKB, dann habe ich einfach keine Kosten. Natürlich sollte man nicht blind auf die Werbung hereinfallen und davon ausgehen, daß alles was man braucht auch kostenlos ist – der Blick ins Preis- und Leistungsverzeichnis bleibt einem nun mal nicht erspart. Aber genauso sollte man natürlich auch bei einem Internetkauf schon mal einen Blick in die AGBs riskieren und sie wenigstens überfliegen…

    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich finde den Artikel übertrieben. Mit den 3 Gebührenbeispielen habe ich nichts am Hut und somit sind die beiden genannten Banken für mich nach wie vor kostenlos.

    Ja, bei der Sparda muß man einen Genossenschaftsbeitrag einzahlen und bekommt diesen erst bei Kündigung wieder. Und sie hat Gebühren für die Kreditkarte eingeführt, also habe ich diese gekündigt; brauche ich mittlerweile sowieso nicht mehr wirklich (was mal anders war, was aber nicht an mir liegt).
    Und die DKB? Ist mir schleierhaft wie die meine ständigen kostenlosen Bargeldabhebungen an welchem Geldautomaten in Deutschland auch immer oder sogar mal in Italien finanzieren; und einen Negativstand auf der Kreditkarte auch (das mit dem Negativstand galt auch für die Sparda, in beiden Fällen bei monatlicher Komplettrückzahlung).

    Sven

  7. Timo 30. April 2018 um 11:42

    Man muss eben wissen für was man seine Karten benutzt. Wechselgebühren finde ich normal und mal ehrlich 1,75% vom Euroumsatz sind weder unverschämt noch hinterm Rücken. Das steht nämlich bei Kontoabschluss schon da. Wen die Wechselgebühren bei einem Urlaub stören sollte sich Gedanken machen ob er sich so einem Urlaub überhaupt leisten kann.

  8. hallo30 3. November 2018 um 14:34

    Guter Beitrag, insbesondere zu den versteckten Wechselkursen.
    Die Dollar-Umrechnung ist noch harmlos.
    In etwas kleineren Ländern kann es deutlich heftiger werden:
    z:B. Israel:
    Firstdata Visa: 4,177806 ILS
    Comdirect/Commerzbank: 4,0214 ILS
    Das sind 3,9% Wechselkursverlust!

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